Denkansatz: Menschen denken zumeist an das was sie nicht können. Dabei handelt es sich meistens um die logische Ebene der Fähigkeiten. Auf der Ebene der Glaubenssätze geht es demnach darum neue Glaubenssätze zu bilden, die diejenigen Fähigkeiten und Verhaltensweisen beinhalten, die nötig sind, um Aufgaben zu erledigen, die im Leben jedes Menschen anstehen. Im NLP glaubt man, dass die Veränderung von Glaubenssätzen (Beliefs) eine der wichtigsten Interventionen überhaupt ist. Die folgende Glaubenssatzarbeit nach Richard Bandler fokussiert sehr auf die Vorliebe von ihm, sich mit der Veränderung der Submodalitäten zu befassen.
1. Implementierung einer felsenfesten Überzeugung
Lass deinen Explorer an etwas denken, von dem er felsenfest überzeugt ist. An etwas, an dem er überhaupt keinen Zweifel hat. Lasst ihn am besten etwas nehmen, was mit den Gestirnen zu tun hat oder mit der Atmung des menschlichen Körpers.
z.B. könnt Ihr ihn fragen: „Geht morgen die Sonne auf?“ oder Geht heute Abend der Mond auf?“ Achtet darauf, wie euer Explorer die Behauptung repräsentiert: „Die Sonne oder der Mond wird morgen (heute Abend) aufgehen. Wichtig ist, dass euer Explorer davon felsenfest überzeugt ist. Wenn es gar nicht anders geht, nehmt die Überzeugung, dass Atmen nützlich ist.
2. Untersuchung der auditiven Submodalitäten der felsenfesten Überzeugung.
Wenn eine Glaubenssatz identifiziert ist, könnt ihr ihn untersuchen auf seine auditiven Qualitäten. Dabei geht es hier in erster Linie um A (i). Überprüft woher die Stimme kommt.
Kommt die Stimme von links oder von rechts? Kommt sie von innen aus dem Kopf, oder von einem Punkt vor oder von einem Punkt hinter dem Explorer? Bewegt die Stimme sich oder ist sie statisch? Geht sie nach oben oder unten? Zur Seite? Ganz um den Explorer herum? Stimmen kommen aus sehr unterschiedlichen Richtungen bei den Menschen.
3. Implementierung eines Zweifels
Findet dann bei eurem Explorer heraus, an was er glaubt, das vielleicht wahr ist, vielleicht aber auch nicht. Am besten ist es auch hier wieder möglichst einfache Zweifelssätze zu untersuchen.
Es könnte z.B. das Fußballspiel in der kommenden Woche sein, oder die nächste Klassenarbeitszensur eures Kindes. Es könnte jedoch auch noch einfacher sein in bezug auf das nächste Mittagessen. Fragt den Explorer: „Was willst Du zu Mittag essen?“ Der befragte könnte darauf z.B. sagen, dass er noch nicht einmal weiß, ob er überhaupt zu Mittag isst.
Finde heraus, was vielleicht wahr ist, vielleicht aber auch nicht?
4. Installation und Beachtung der räumlichen Position der Bilder
Achte vor allen Dingen darauf wo die Bilder sind. Sind die Bilder unterschiedlich lokalisiert? Ist eins oben und das andere unten? Ist eins rechts und das andere links? Sind sie möglicherweise gar an der gleichen Stelle?
5. Konfiguration der Submodalitäten der Bilder
Gehe nun alle Repräsentationen durch. Lass deinen Explorer zunächst das eine Bild und dann später das andere Bild anschauen. Ist ein Bild größer als das andere? Ist ein Bild heller? Ist eines näher? Ist das eine in Farbe und das andere schwarzweiß? Oder sind beide in Farbe, beide in schwarzweiß´? Ist das eine wie ein Dia, wie ein unbewegtes Bild? Oder